Malen als Gedächtnisstütze


Wörter lieber zeichnen als schreiben
Malen als Gedächtnisstütze

Wortlisten merken, schwierige Definitionen begreifen – mit Stift und Zeichenpapier in der Hand kaum noch ein Problem. Das Aufmalen von Begriffen hilft dem Gedächtnis deutlich auf die Sprünge.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Wie schaffen wir es, uns besser an Wörter und schwierige Begriffe zu erinnern? Dieser Frage gingen kanadische Wissenschaftler der Universität Waterloo nach. Eine Liste mit Begriffen wie zum Beispiel Birne und Lkw behielten Versuchspersonen viel besser in Erinnerung, wenn sie diese aufzeichneten. Die Probanden merkten sich die Worte viel schlechter, wenn sie sie mehrfach aufschrieben, sich im Geist vorstellten oder entsprechende Abbildungen betrachteten. Auch Erklärungen für schwierige Begriffe wie beispielsweise Isotop prägten sich den Teilnehmern besser ein, wenn sie nicht nur abgeschrieben, sondern gemalt wurden.

Malen besonders hilfreich für Ältere und Demenzkranke

Ältere Personen schnitten schlechter ab als jüngere, wenn sie sich Wortlisten durch Aufschreiben merken sollten. Dieser Nachteil verschwand vollständig, wenn sie die Begriffe zeichneten. Auch Patienten mit Demenz profitierten von der Zeichenmethode, mit der sie sich eine Wortliste am besten einprägten.
Die Studienleiterin Myra Fernandes vermutet, dass aufgrund der Kombination aus motorischen und visuellen Anteilen das Zeichnen so gut als Erinnerungsstütze funktioniert. Zusätzlich verlangt das Malen ein intensives Auseinandersetzen mit dem Begriff oder der Definition.

Ohne Bedeutung für die Gedächtnisleistung waren die künstlerischen Fähigkeiten des Einzelnen; auch die Strichmännchen von Teilnehmern ohne Zeichenerfahrung halfen beim Erinnern.

Quelle: Spektrum

Wir sind zertifiziert!

News

Mit Bewegung gegen Parkinson
Mit Bewegung gegen Parkinson

Gehen, Tanzen, Gewichte stemmen

Ohne Medikamente geht es nicht beim Morbus Parkinson. Die Erkrankten profitieren aber auch von nicht-medikamentösen Maßnahmen. So können sportliche Aktivitäten, aber auch Verfahren zum Stressabbau die Beschwerden häufig lindern.   mehr

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke
Inhaberin Annette Herting
Telefon 05971/24 95
E-Mail rosen.apotheke@t-online.de