Fettleber durch Snacks & Softdrinks


Auf XXL-Packungen verzichten
Fettleber durch Snacks & Softdrinks

Ob Cola in der 2-Liter-Flasche oder Schokolade als 300-Gramm-Tafel: Zu viel Zuckerhaltiges begünstigt die Entstehung einer Fettleber. Betroffene können die Erkrankung jedoch aufhalten.

Viele der heute in Industrieländern verbreiteten Krankheiten sind auf eine Ursache zurückzuführen: zu viel Zucker auf dem Speiseplan. Einer dieser Erkrankungen ist das metabolische Syndrom – „eine Risiko-Kombination aus Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten, Bluthochdruck und Diabetes, die sehr häufig auch auf die Leber einen sehr negativen Effekt hat“, erklärt Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung.

Bei hohem Zuckerkonsum drohen Leberzirrhose und Krebs

Muss die Leber dauerhaft mehr Zucker aufnehmen als sie abbauen kann, lagert sie die Überschüsse in Form von Fett ein. Eine solche Fettleber weist mittlerweile jeder dritte Erwachsene hierzulande auf, auch unter Kindern nimmt die Zahl stetig zu. Zeigen sich anfangs noch keine ernsthaften Beschwerden, drohen schließlich eine Leberzirrhose und Leberzellkrebs.

Fettleber kann sich durch bessere Ernährung zurückbilden

Die gute Nachricht: Eine Fettleber kann sich zurückbilden – vorausgesetzt, die Betroffenen ändern dauerhaft ihren Lebensstil. Ist die Erkrankung nicht durch Alkoholkonsum verursacht, hilft neben mehr Bewegung vor allem eine gesündere Ernährung mit weniger Fett und Zucker. Unbedingt verzichten sollten Betroffene laut Manns auf zuckerreiche Snacks und Softdrinks in XXL-Packungen. „Ich weiß, dass es nicht einfach ist, Gewohnheiten wie den Genuss von süßen Snacks zwischendurch zu ändern, doch vielleicht gibt ein Arztbesuch mit einer Kontrolle der Leberwerte bei einer Blutuntersuchung den notwendigen Motivationsschub zu einem gesünderen Leben ab 2018“, hofft der Mediziner.

Quelle: Deutsche Leberstiftung

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