Diabetes frühzeitig erkennen


Blutzucker einmal jährlich messen
Diabetes frühzeitig erkennen

Diabetes Typ 2 ist eine Volkskrankheit, deren Behandlung in vielen Fällen komplex ist. Denn bis die Diagnose steht, haben sich oft schon Folgeerkrankungen entwickelt, die mitbehandelt werden müssen. Dabei ist es eigentlich leicht, Diabetes frühzeitig zu entdecken, erklärt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen.

Chancen der Früherkennung nutzen

Als Vorsorge genügt es, einmal jährlich den Blutzucker messen zu lassen – vorausgesetzt es bestehen keinerlei Beschwerden. Dies kann ganz unkompliziert in der Apotheke erfolgen. Um den genauesten Wert zu erhalten, sollte der Patient morgens nüchtern in die Apotheke kommen.

Die regelmäßige Vorsorge hilft, die Lebensqualität lange aufrecht zu erhalten. Diabetes kann den Körper stark schädigen und die Lebenszeit verkürzen. Daher sollte man auf mögliche Anzeichen achten, wie schnelles Ermüden, Hungeranfälle und großen Durst, verstärkten Harndrang, verminderte Sehschärfe, trockene Haut, eine schlechte Wundheilung, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Händen und Füßen. Die Symptome treten nicht alle gemeinsam auf und sie können für sich genommen auch auf andere Krankheiten hinweisen. Dies erschwert die Diagnose zunächst. Wenn der Patient jedoch zusätzlich übergewichtig ist, sollte er sicherheitshalber einen Blutzuckertest durchführen lassen. Als Folgeschäden von unerkanntem Diabetes können Nervenschäden, verminderte Sehkraft bis hin zur Erblindung, Einschränkung der Nierentätigkeit oder Erektionsstörungen auftreten.

Nicht immer sind Spritzen nötig

Zeigt die Untersuchung in der Apotheke, dass die Blutzuckerwerte erhöht sind, verweist der Apotheker an den Arzt. Dieser kann anhand umfangreicherer Bluttests den HbA1c-Wert ermitteln, der mehr über eine eventuell vorliegende Zuckerkrankheit aussagt. Der gemessene Wert ist keine Momentaufnahme wie eine gewöhnliche Blutzuckermessung, sondern zeigt die Folgen erhöhter Blutzuckerwerte der letzten Wochen an. So kann der Arzt die richtige Therapie empfehlen.

Allen, die sich vor Insulinspritzen fürchten, gibt Erika Fink Entwarnung: „Durch eine frühe Erkennung des Diabetes lässt sich noch vieles in andere Bahnen lenken. Eine Änderung der Lebensumstände durch mehr Sport, eine Ernährungsumstellung oder Gewichtsabnahme kann schon ein Fortschreiten der Krankheit verhindern und die Blutzuckerwerte verbessern.“ Es ist also nicht immer gleich eine medikamentöse Behandlung mit Spritzen notwendig.

Wir sind zertifiziert!

News

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Was hilft beim Einschlafen?
Was hilft beim Einschlafen?

Geräusche oder Musik

Probleme beim Einschlafen sind weit verbreitet. Manche Menschen versuchen, sich mit entspannender Musik oder Geräuschen in den Schlaf zu wiegen. Funktioniert das?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Rosen-Apotheke
Inhaberin Annette Herting
Telefon 05971/24 95
E-Mail rosen.apotheke@t-online.de